Zendo
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Buddhistische
Literatur:
Enso-Verlag

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Zazen


Zazen

Die Zazenübung ist die Sitzmeditation mit verschränkten Beinen und der  Kern des Zen Buddhismus. Je nach persönlicher Fähigkeit sitzen wir auf  einem Zafu (Sitzkissen), Bänkchen oder Hocker mit dem Gesicht zur Wand  gerichtet. Der Mund soll geschlossen, die Augen leicht geöffnet und schräg nach unten gerichtet sein. Die Hände werden in Meditationshaltung leicht auf den Oberschenkeln abgelegt.

Bei der jetzt beginnenden gegenstandfeien Meditation, wir versuchen einfach an Nichts zu denken, gelangen wir zu einer tiefen Entspannung.  Wir bemerken, wie immer wieder Gedanken, Bilder oder Bewertungen aufsteigen, die uns manchmal ganz vereinnahmen und forttragen. Sobald wir dies feststellen, sollten wir wieder zur reinen Übungspraxis zurück- kehren, da unser Ziel die Loslösung von den Gedanken und ein Sitzen in  aufmerksamer und wacher Sammlung ist.

Freitag:          19.00 - 20.30 Uhr, stilles Sitzen, Zeremonie + Tee

Wir sitzen jeweils drei Sitzrunden von 25 Minuten im Wechsel mit Gehmeditation (Kinhin) von 5 Minuten.

Wir in Stille und beschließen die Meditation mit einer Rezitation/Zeremonie. Bei einem anschließenden Tee haben wir noch die Möglichkeit zum Gedankenaustausch.

Eine Zazen-Einweisung für Anfänger gibt es nach vorheriger Kontaktaufnahme jeden ersten Freitag im Monat ab 18 Uhr. Dabei können die verschiedenen Sitzmöglichkeiten (Kissen - Bänkchen) ausprobiert werden. Nur nach vorheriger Anmeldung!

Beiträge:

Die Zazen-Einführung sowie das anschließende Sitzen ist kostenlos. Die anschließenden 10 Zazen-Abende belaufen sich auf 45 €, wobei die Abende frei wählbar sind.

Danach wird pro Zazen-Abend eine Empfehlung von 5 € Dana (Spende) ausgesprochen. Die Dana sollte dem Wert, den die Meditation für den Praktizierenden bedeutet, entsprechen und kann der eigenen Einkommenssituation gerecht werden.

Für Personen, die die vielfältigen Aktivitäten des Dogen Zendo unterstützen möchten und sich damit tiefer auf den Bodhisattva-Pfad (Einüben der Paramitas) einlassen möchten, gibt es die Möglichkeit einer Sangha-Mitgliedschaft, eine monatliche Beteiligung in freiwilliger Höhe.

Diese Beiträge sind wichtig und geben unseren Aktivitäten die notwendige Grundlage. Es werden die Räumlichkeiten unterhalten, entstehende größere Anfahrts-Kosten für Lehrer und Seminarleiter/innen bestritten, sowie evtl. Kursermäßigungen aus besonderem Anlaß gewährt.

Das Einüben der Sechs Paramitas:

Freigebigkeit, ethische Disziplin, Geduld, Tatkraft, Sammlung und Weisheit

ist neben dem Achtfachen Pfad, dem Aufgeben der 10 unheilsamen Handlungen, dem altruistischen Streben nach Erleuchtung einer der wahren Pfade, die von einem Bodhisattva, einer Person, die die buddhistischen Gelübde angenommen hat, verfolgt werden und mit dem die Buddhaschaft angestrebt wird.